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Echter Ehrenpreis „Veronica officinalis“

  • Autorenbild: Vera Geßl
    Vera Geßl
  • 29. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Der Echte Ehrenpreis - auch oft „Allerweltsheil“ genannt, ist leider etwas in Vergessenheit geraten.

Wohl auch wegen seines unscheinbaren Aussehens und weil er teilweise vom Persischen Ehrenpreis verdrängt wurde.

In der Volksheilkunde galt er seit jeher als Universalpflanze - sein Anwendungsgebiet ist breit gefächert.


Er ist ein Blutreinigungsmittel, ein gutes Wundmittel, kann bei Entzündungen jeglicher Art verwendet werden.

Wirkt stoffwechselanregend, senkt auf natürliche Weise den Cholesterinwert und ist gut für Blase, Nieren und Milz.

Bei Erkrankung der Atemwege wirkt er schleimlösend und hustenlindernd.


Auch äußerlich zeigt das kleine, zarte Pflänzchen was in ihm steckt: Waschungen, Absud oder Tinktur bei Hautunreinheiten, Ekzemen und Juckreiz zeigen eine gute Wirkung. Gute Erfolge wurden bei Altersjuckreiz aber auch bei Neurodermitis erzielt.


Auf die Psyche wirkt der Tee mit dem Echten Ehrenpreis „erdend“ - bei Stress, Überbelastung und bei Menschen die viel Kopfarbeit leisten.



Es gibt etwa 40 Ehrenpreis-Arten, darunter den oben schon erwähnten Persischen Ehrenpreis, den Gamander Ehrenpreis oder auch den Bachbungen Ehrenpreis. Allen Ehrenpreis-Arten wird ein ähnliches Anwendungsspektrum zugesprochen - allerdings sind sie etwas weniger heilkräftig als der Echte.



Wir sehen also, in diesem kleinen, zarten Pflänzchen steckt ganz schön viel Power.


 
 
 

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